09.02.2018 Bremervörde
Neujahrsempfang des CJD Bremervörde zeigt Chancen auf

Jugend stärken und bilden

Das CVJM-Jugendprojekt „TenSing“ eröffnete furios den diesjährigen Empfang des Bildungsträgers und lockerte den Ablauf immer wieder mit kreativen Beiträgen auf.

Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik und sozialen Institutionen waren der Einladung zu einem bunten Vormittag mit interessanten Beiträgen, vertiefenden Gesprächen und kulinarischen Genüssen gefolgt. Die aktuelle Jahreslosung der evangelische Kirche „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst", Offenbarung 21,6, ausgelegt durch Pastor Dr. Arthur Manukyan spannte sich wie ein Bogen über das Programm und wurde vielseitig aufgegriffen.

Bremervördes stellvertretender Bürgermeister Uwe Matthias hob die Bedeutung des Chancengebers CJD mit Angeboten in den Lebensbereichen Bildung, Arbeit und Erziehung in der Region hervor.

Sabine Fäthke vom CVJM Bremen betonte die Zugehörigkeit des CJD zur CVJM-Gemeinschaft Deutschland und der internationalen YMCA-Bewegung.

Auf eine gute Zusammenarbeit mit örtlichen und regionalen Kooperationspartnern konnte auch der CJD-Dienststellenleiter Sven Mikkelsen in seiner Rückschau dankbar hinweisen. Er dankte den Mitarbeitenden für die Unterstützung der Einarbeitungszeit. Für das neue Jahr konnte er die Bewerbung des CJD auf Weiterführung der Ausbildungsgänge Metallbau und Gartenlandschaftsbau in Aussicht stellen.

Neben der beruflichen Ausbildung der jungen Menschen fördert das CJD bekanntlich gleichermaßen die Persönlichkeitsbildung und das soziale Verständnis des einzelnen.

Dies ist auch eine große Chance für die Entwicklung eines nachhaltigen Denkens und Handelns in der Region, betont Dr. Maren Meyer-Grünfeldt in ihrem Festvortrag. Der schonende, nachhaltige Umgang mit lebensnotwendigen Ressourcen erfordert ein Verstehen und Erkennen der Begrenztheit der Verfügbarkeit, aus denen dann neue Handlungsansätze entstehen können. Ein politischer, ökonomischer und sozialer Veränderungsprozess im Umgang mit Ressourcen kann demnach nur über Bildung erreicht werden.

Marlies Rudek, die durch das Programm führte, bedankte sich insbesondere bei zahlreichen Auszubildenden der Hauswirtschaft, Küche und dem Metallbau und ihren Anleiterinnen, die diese Veranstaltung vorbereitet und durch ihre aktive Mitarbeit zu einem ermutigenden Jahresauftakt werden ließen.